In den siebziger Jahren wird alles anders. Der Verein ändert seinen Namen in SC Lerchenauer See, 1978 ist ein eigenes Vereinsgelände gefunden, nämlich an der Feldmochinger Straße 424, wo der SCL noch heute daheim ist. Aber das Areal ist bis vor Abschluss des Pachtvertrages landwirtschaftlich genutzt. Es müssen Maiskolben herausgerissen und Sträucher ausgegraben werden, bevor der Rasen eingesäht werden kann. Ostern 1982 beginnt der Bau des Vereinsheims, aber nicht an der Feldmochinger Straße, sondern mitten in der Stadt! Das Vereinsmitglied Robert Farnhammer vermittelt eine acht mal vier Meter große Bauhütte am Stieglmaierplatz. Kostenlos, in gutem Zustand, aber: Für den Abbau bleibt nur der Karsamstag. Also nehmen zwölf Mitglieder die Sache in die Hand und bauen in einer Blitzaktion die Bauhütte beim Löwenbräukeller ab. Die Einzelteile werden auf dem Vereinsgelände gelagert.