Sieg des SCL's im Spitzenspiel in Karlsfeld

Am heutigen Sonntag trafen sich die ungeschlagenen Mannschaften von Eintracht Karlsfeld und dem SC Lerchenauer See. Die mitgereisten Fußballfreunde vom SCL freuten sich auf ein Spitzenspiel und sie wurden nicht enttäuscht. Dies war die beste erste Halbzeit seit die Mannschaft in die C-Jugend aufgestiegen ist. In der ersten Halbzeit musste Kilian nur einmal wirklich eingreifen. In Manuel-Neuer-Manier rettete er ca. 30 Meter vor dem Tor einen Angriffsversuch der Heimmannschaft. Die Defensivreihe um den überragenden Valentin ließ in der ersten Halbzeit keine weitere Torchance zu. Auch das defensive Mittelfeld um Janine hat die beiden Trainer von Eintracht Karlsfeld verzweifeln lassen. Nicht nur einmal hörte man ihn mit Verzweiflung und auch Bewunderung sagen, dass das „Mädchen“ besser ist als seine Jungs. Die Offensive spielte sich regelrecht in einen Rausch. Überragender Akteur im Mittelfeld war Dominik, der seine Mitspieler ein ums andere mal erstklassig in Szene setzte. Mit seinem sensationellen Pass in die Tiefe bediente er Simon, der eiskalt zum 0:1 „einnetzte“. Mit tollem Kombinationsfußball fielen dann auch die nächsten beiden Tore. Dominik selbst hat sich in die Torschützenliste mit dem 0:2 eingetragen und auch der rechte Außenstürmer Christoph verwertete ein tolles Zuspiel zum 0:3. Der Trainer der Heimmannschaft hat es auf den Punkt gebracht: „eigentlich hätten DIE bis zur Halbzeit 7 Tore schießen müssen“. Leider hat die SCL-Elf die besten Torchancen einfach nur liegenlassen. In der zweiten Halbzeit kam die Heimmannschaft besser und motivierter auf den Platz zurück. Die Spielerinnen und Spieler vom SCL wurden in die eigene Hälfte gedrängt. Mit Glück und Geschick wurde das Tor verteidigt. Valentin nahm sich verletzungsbedingt eine Auszeit. Das Abwehrbollwerk verlor kurzzeitig die Übersicht und musste das 1:3 hinnehmen. Aber die SCL-er kämpften sich in das Spiel zurück und nahmen sehr verdient die drei Punkte mit nach Hause.


Ein netter Satz an der Seitenauslinie war auch, als der Heimtrainer zu seinem Spieler meinte: „pass auf Hintermann, nein Hinterfrau!“ aber da hatte die Judith den Ball schon erobert. Die Eltern, Freunde und sonstige Zuschauer waren so begeistern, dass sie die Mannschaft mit einer gemeinsamen „LaOla“ verabschiedeten. Die SCL-ler müssen sich bis zum nächsten Spiel einige Zeit gedulden, jetzt sind erst mal Ferien. SCHADE.


Bericht zum Spiel auf Fussball-Vorort


Grüße von der Seitenauslinie

Thomas S.

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